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IKOP Innovationspreis für angewandte Infektionsprävention
Alle zwei Jahre schreibt der Expertenkreis IKOP (Infektionskontrolle im OP) den „IKOP Innovationspreis für angewandte Infektionsprävention“ aus. Er dient zur Unterstützung der wissenschaftlichen Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Infektionskontrolle.Der IKOP-Innovationspreis richtet sich an Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der nosokomialen Infektionen Errungenschaften vorweisen können, also vornehmlich an Mediziner, Biologen und Pharmazeuten. Hier sollen Forschungsarbeiten prämiert werden, die Innovationen für den klinischen Alltag versprechen. Die eingereichten Arbeiten müssen von hoher wissenschaftlicher Qualität, aktuell, im Forschungsansatz originell und für den medizinischen Fortschritt bedeutend sein. Zudem ist es wichtig, dass die wissenschaftliche Arbeit zum Zeitpunkt der Einreichung entweder noch nicht oder maximal in den vergangenen zwölf Monaten veröffentlicht wurde. Der Preis wird mit 5.000 Euro honoriert.
In diesem Jahr ging der IKOP Innovationspreis für angewandte Infektionsprävention an Herrn cand. med. Christian Krickhahn vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg an der Saar. Er erhielt den Preis für seine Arbeit „Effiziente Infektionsprävention und Kostenreduktion im Krankenhaus durch die Computer-basierte MRSA-Surveillance METHIOS“ und nahm ihn am 20. April 2007auf dem 7. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen entgegen.
Im Jahr 2004 gewann Dr. med. Hilmar Wisplinghoff vom Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene am Klinikum der Universität zu Köln den IKOP Innovationspreis für seine Arbeit „Molecular Evolution of Methicilin-Resistant Staphylococcus aureus in the Cologne Metropolitan Area from 1984 to 1998“. Er nahm den Preis anlässlich des 8. Kongresses für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin in Hamburg entgegen.


